Qualifikation hat Zukunft
Ausbildung zur Hauswirtschafterin erfolgreich absolviert

Gruppenbild Absolventinnen

Im feierlichen Rahmen erhielten am 19. Oktober 2019 49 Hauswirtschafterinnen im Gasthof Schiesl in Altendorf ihre Abschlusszeugnisse und Urkunden.

"Ob zu Hause im eigenen Haushalt, in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Senioren- oder Pflegeheimen - überall ist die Kompetenz der Hauswirtschaft gefragt" zeigte Behördenleiter Georg Mayer die Betätigungsfelder auf. Dabei gehe es nicht nur um klassische Aufgaben wie Kochen, Waschen, Bügeln und Putzen, sondern um Fragen wie Finanzmanagement oder Unternehmensführung. Weitere Grußwortredner betonten ebenfalls, wie wichtig dieser Berufszweig für die Zukunft sei.
45 Prüfungsteilnehmerinnen konnten eine mehrjährige hauswirtschaftliche Tätigkeit vorweisen, um die Prüfung ablegen zu dürfen. Alle haben den einsemestrigen Studiengang der Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft besucht. Sie haben den Feinschliff für die Prüfungsanforderungen dort erhalten und die Prüfung am Amt in Amberg, Cham, Nabburg oder Weiden abgelegt. Vier Auszubildende haben am Amt in Nabburg die Prüfung abgelegt. Sie haben die Hauswirtschaft von Grund auf in aller Vielfalt erlernt.
22 Prüfungsteilnehmerinnen besuchten die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Neustadt an der Waldnaab und Sulzbach-Rosenberg, Ihnen wurden die Zeugnisse und Urkunden bereits an der Schulschlussfeier im Juli ausgehändigt.
Studierende geben Einblick
Judith Beer, Claudia Brückl, Christine Wendl und Lidwina Weihammer berichteten den Anwesenden, warum sie sich für den einsemestrigen Studiengang in der Teilzeitschule entschieden haben und dann noch einmal eine Abschlussprüfung absolviert haben, diesmal im Beruf der Hauswirtschaft. Die Motivation ist sehr unterschiedlich. Sie reicht vom zweiten Berufssabschluss, um ein zusätzliches Einkommen zu generieren, bis zur fachlichen Grundlage für die Selbständigkeit.
Zukunftsberuf
Die Gäste waren sich einig: Hauswirtschaft ist nichts Überkommenes, sondern sehr modern - ist nichts Überflüssiges, sondern zukunftsträchtig - ist nicht Ersetzbares, sondern dringend notwendig. Bildungsberaterin Mathilde Schießlbauer wünschte den Absolventinnen für die Zukunft viel Erfolg, Zufriedenheit sowie Gesundheit auf ihrem privaten und beruflichen Weg.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Bildungsmöglichkeiten in der Hauswirtschaft sind breitgefächert - von der Weiterqualifizierung zur Fachlehrerin über die Meisterin bis zur Referentin für Träger sozialer und hauswirtschaftlicher Angebote nach dem Pflegestärkungsgesetz.

Info-Kurzfilm "Berufe der Hauswirtschaft" - Staatsministerium Externer Link